Transportlexicon
Beiladung
Als Beiladung oder Zuladung bezeichnen Speditionen und Transportdienstleister bewegliche Ware, mit der die Rest-Kapazität eines Verkehrsträgers ausgeschöpft und die Auslastung während eines Transports optimiert wird. Den Großteil der zu beladenen Fläche nimmt dabei der Haupttransport ein, dessen Route bereits vorgegeben ist. Die Beiladung macht demnach nur einen kleinen Teil der Ladung aus und wird entlang des Streckenverlaufs aufgenommen sowie ausgeliefert. Sie unterliegt dabei den Vorgaben zur Ladungssicherung ab 31,5 Kilo.
Was ist der Vorteil von Beiladung?
Durch das Auffüllen vorhandenen Laderaums durch Beiladung werden Transportmittel effizienter eingesetzt. Im Straßengütertransport z. B. entlasten Beiladungen somit den Verkehr und die Umwelt. Dadurch fallen sowohl die Kosten als auch der CO2-Ausstoß für sie häufig geringer aus als bei einem Transport der tendenziell geringen Warenmenge mit einem separaten Fahrzeug.
Voll abgefahren: Wie Beiladungen helfen, Leerfahrten zu reduzieren |
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